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Thrombophlebitis (Venenentzündung) |
Eine Venenentzündung am Bein entsteht in der Regel bei Vorhandensein von Varizen (Krampfadern), man spricht auch von einer Varikophlebitis (Krampfaderentzündung).
Bei einer Venenentzündung handelt es sich um eine Gerinnselbildung in den oberflächlichen Venen. |
Was spürt die Patientin/der Patient? |
| Venenentzündungen sind sehr schmerzhaft. Die Haut über der betroffenen Vene ist meistens stark gerötet. Man tastet einen verhärteten Strang oder Knoten, welcher druckschmerzhaft ist. |
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? |
In der Regel behandelt man die Venenentzündung (Thrombophlebitis) mit kühlenden Umschlägen oder entzündungshemmenden Salbenverbänden. Zusätzlich ist die Einnahme von schmerz- und entzündungslindernden Medikamenten erforderlich. Eine Operation ist dann erforderlich, wenn die Gefahr besteht, dass die Gerinnselbildung auf die tiefen Venen übergeht. Dies ist dann der Fall, wenn z. B. die Verbindungsvenen (Perforansvenen) oder die oberflächlichen Venen betroffen sind, die in die tiefen Venen einmünden. In solchen Fällen ist eine zügige Unterbindung der betroffenen Venen erforderlich, um eine tiefe Beinvenenthrombose zu vermeiden. Solche Eingriffe werden in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt.
Bei einer Venenentzündung müssen die betroffenen Patienten laufen, die Verordnung von Bettruhe wäre ein großer Behandlungsfehler. |
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