Fachklinik für Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen

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HERNIEN

Unter einer Hernie (Bruch) versteht man die Ausstülpung des Bauchfells (Peritoneum) durch eine angeborene oder erworbene Lücke (Bruchpforte). Eine Hernie (Bruch) besteht in der Regel aus Bruchpforte, Bruchsack und Bruchinhalt. Der Bruchinhalt besteht meist aus Eingeweideteilen z. B. Darm, Netz, Eierstöcke, Harnblase usw. Von einer äußeren Hernie (Bruch) spricht man, wenn sich der Bruchsack durch die Bauchwand nach außen vorwölbt z. B. Leistenbruch (Inguinalhernie, Leistenhernie), Schenkelhernie (Fermoralhernie), Nabelbruch (Nabelhernie) und Narbenbruch (Narbenhernie).
Liegt der Bruchsack innerhalb der Bauchhöhle oder im Brustkorb, so spricht man von einer inneren Hernie wie z. B. Zwerchfellhernie (Zwerchfellbruch). Bei ca. 95% der Hernien handelt es sich um äußere Hernien. Männer sind ca. 9 mal häufiger betroffen als Frauen.