Fachklinik für Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen

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DER NABELBRUCH (NABELHERNIE)

Der Nabelbruch ist nach dem Leistenbruch die zweithäufigste Bruchform der Bauchwand. Der Nabelbruch bei Neugeborenen bildet sich in ca. 98% der Fälle innerhalb der ersten zwei Lebensjahre spontan zurück. Bleibt diese spontane Heilung nach dem 2. Lebensjahr aus, sollte der Bruch operiert werden, da ca. jeder vierte (25%) der nicht operierten Nabelbrüche im Laufe des Lebens einklemmt. Eine Einklemmung stellt wie bei allen anderen Bruchformen (Hernien) eine lebensbedrohliche Situation dar.

Was spürt die Patientin/der Patient?

Ziehende Schmerzen um den Nabel, besonders bei körperlicher Anstrengung, Husten oder Pressen können auftreten. Die Hernie ist meistens in Form von Schwellung oder Vorwölbung sichtbar und tastbar.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Nabelbrüche müssen operiert werden. Über einen relativ kleinen Hautschnitt um den Nabel wird der Bruchsack mit dem Inhalt in die Bauchhöhle zurückgeschoben. Kleinere Lücken werden mit Nähten verschlossen. Größere Bruchlücken versorgen wir mit Kunststoffnetz oder schonend mit einem speziellen Kunststoffmaterial (Ventralex).