Fachklinik für Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen

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DER NARBENBRUCH (NARBENHERNIE)

Narbenbrüche entstehen nach Bauchoperationen. Die Hälfte der Narbenbrüche entwickeln sich bereits innerhalb der ersten 12 Monate nach der Operation. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die die Entstehung von Nabelbrüchen begünstigen. Hierzu gehören: Wundinfektion und Wundheilungsstörung nach Bauchoperationen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Bindegewebsschwäche, Husten, Pressen, körperliche Schwerarbeit usw..

Was spürt die Patientin/der Patient?

Eine Vorwölbung ist häufig im Bereich der Narbe sichtbar. Es können ähnlich wie bei Leistenhernie, Femoralhernie oder Nabelhernie besonders bei körperlicher Belastung, Husten und Pressen, Schmerzen auftreten. Das größte Risiko ist auch hier die Gefahr einer Einklemmung mit lebensbedrohlichen Folgen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Wegen der Gefahr einer Einklemmung sollte jeder Narbenbruch operativ behandelt werden. Kleine Narbenbrüche werden über Hautschnitt im Narbenbereich über dem tastbaren Bruch mit direkter Naht der Bruchlücke versorgt. Bei größeren Narbenbrüchen mit einem Bruchpfortendurchmesser von mehr als 2 cm ist meistens eine direkte Naht nicht möglich. Ähnlich wie in renommierten nationalen und internationalen chirurgischen Zentren bevorzugen wir die Operation solcher Narbenbrüche spannungsfrei und schonend mit einem Kunststoffnetz oder speziellem Kunststoffmaterial (Ventralex).